“Westen hat das Monster mitgeschaffen” – Wagenknecht zur IS-Entstehung

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“Westen hat das Monster mitgeschaffen” – Wagenknecht zur IS-Entstehung

In ihrem gestrigen Twitter-Post hat Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht Washington angegriffen. In dem Text der Kurznachricht bezichtigt sie die USA den Islamischen Staat geschaffen zu haben. Der Westen habe dabei geholfen. Nun ruft die Politikerin dazu auf, keine US-geführten Kriege mehr zu unterstützen.

Sahra_Wagenknecht

Der Tweet enthält außerdem einen Link auf einen N-TV-Artikel vom 27. Mai mit dem Titel “Pentagon-Bericht enthüllt. USA ließen den IS gewähren.” Laut diesem Artikel hätten die Amerikaner der Entstehung des Islamischen Staats “zumindest nichts entgegensetzt”. Die Regierung in Washington habe außerdem schon vor drei Jahren geahnt, dass eine islamistische Terrororganisation in Syrien einen eigenen Staat ausrufen wollte, so N-TV.

“Das belegen Dokumente der amerikanischen Verteidigungsagentur (DIA), die der britische Enthüllungsjournalist Nafeez Ahmed ausgewertet hat. Der Artikel ist auf der durch Crowdfunding finanzierten Plattform “Insurge Intelligence” erschienen”, wie aus dem Artikel hervorgeht.

Trotz aller Gefahren, sei der IS vom Pentagon als hilfreich angesehen worden, um die Regierung von Assad zu destabilisieren. Somit sei Washingtons offizielle Version, wonach die Amerikaner nur moderate Rebellen im Syrienkrieg unterstützt hätten, falsch, schlussfolgert NTV.

Bundestag | Sahra Wagenknecht – The consequences of Western politics

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2 Comments

  1. Siegfried Kellner says:

    Danke, Frau Wagenknecht, Sie sind zur Zeit die einzige offene und wahrheitsgerechte Stimme in Deutschland, nachdem sich alle Medien (leider auch das ND) dem regierunghörigen Lügen angeschlossen haben.

  2. Mario Kawala says:

    Aber hallo, Sahra. Selbst Leute die sich nur oberflächlich zu diesen Konflikt einlesen wissen wie der Hase läuft. Es dürfte die USA und die unter US-Kontrole stehenden EU-Regierungen kaum beeindrucken wenn nun eine deutsche Politikerin Klartext redet. Abgesehen davon kommt es eh 4,5 Jahre zu spät und wird an der Syrien-Politik der US-Allianz rein gar nichts ändern. Selbst Russland und China halten sich zurück, statt die USA für ihre menschenverachtende Politik im Nahen Osten öffentlich anzuklagen. Es ist anzunehmen das Syrien, auf Kurz oder Lang, den gleichen Weg geht wie der Irak und Libyen. Wo kein Kläger auch kein Richter und so lange Deutschland mit US-Marionetten wie Merkel, Steimeier und Gabriel bestraft ist, macht es wenig Sinn die USA anzuprangern, da Deutschland dank dieser Politiker zu den aktivsten Unterstützer der US-Außenpolitik gehört.

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